Ein voller Kalender ist noch kein gutes Einkommen
Viele Trainer haben eine Woche, die von früh bis spät voll ist – und sind am Monatsende trotzdem nicht zufrieden mit dem, was hängen bleibt. Der Grund ist meist simpel: Der Preis wurde irgendwann am Anfang festgelegt und seitdem nie angefasst. Oder es wird mit Trainings gerechnet, die in Wirklichkeit niemand bezahlt.
Bevor du deine Preisliste änderst, schau dir deine Zahlen an. Der Simulator unten zeigt dir in Sekunden, was jede Änderung mit deinem Einkommen macht.
Verdienst-Simulator
Was willst du wissen?
Erweiterte Einstellungen
Rechne Urlaub, Feiertage und Krankheit mit ein. 48 Wochen heißt rund 4 Wochen frei im Jahr.
gleich viele Trainings · +2.880 € pro Jahr
Monatlich = wöchentlich × 4 · gerechnet mit 48 Arbeitswochen pro Jahr
| Szenario | Preis | Pro Woche | Pro Monat |
|---|---|---|---|
| Aktuelle Situation | 25 € | 20 | 2.000 € |
| Preis plus 3 € | 28 € | 20 | 2.240 € +240 € |
| Zwei Trainings mehr pro Woche | 25 € | 22 | 2.200 € +200 € |
| Weniger Trainings zu höherem Preis | 28 € | 18 | 2.016 € +16 € |
Einnahmen vor Kosten und Steuern. Gerechnet wird mit der eingegebenen Zahl bezahlter Trainings – teste nach einer Preiserhöhung auch einen Rückgang. Der Simulator zeigt Möglichkeiten; den passenden Preis beurteilst du auch nach deiner Erfahrung, deinem Angebot und deinen Kunden.
So liest du die Ergebnisse
Preis
Bei gleich vielen Trainings landet jeder Euro mehr direkt in deinem Einkommen – ohne eine einzige Stunde Mehrarbeit. Deshalb ist der Preis oft der stärkere Hebel als zusätzliche Trainings.
Kapazität
Die Zahl der Trainings, die du schaffst, ist begrenzt. Jede weitere Stunde bringt mehr Müdigkeit und kostet Zeit für Erholung, Familie und die Qualität deiner Trainings. Gib eine Zahl ein, die du langfristig halten kannst – nicht deine Rekordwoche.
Urlaub und freie Tage
In den erweiterten Einstellungen legst du die Arbeitswochen pro Jahr fest. Wenn du mit 52 Wochen rechnest, sieht das Ergebnis schöner aus als die Realität. Urlaub, Feiertage und Krankheit gehören zum Jahr dazu.
Vorbereitung und Anfahrt
Die Trainingsdauer ist die Zeit mit dem Kunden. Dazu kommen Vorbereitung, Fahrten und Nachrichten. Der Stundensatz im Simulator ist deshalb eine Obergrenze – deine echte Stunde ist etwas weniger wert.
Kosten und Steuern
Alle Beträge sind vor Kosten und Steuern. Studiomiete, Versicherung, Equipment und Abgaben ziehst du separat ab.
Drei Beispiele aus der Praxis
Alle Beispiele rechnen mit 48 Arbeitswochen pro Jahr und Trainings von einer Stunde.
Bei 22 € braucht sie rund 6 Trainings pro Woche mehr.
Erst Kunden, dann der Preis.Selbst wenn 2 Trainings pro Woche wegfallen, bleiben 3.432 €.
Die Preiserhöhung lohnt sich.2 Stunden weniger Arbeit pro Woche.
Gleiches Einkommen, mehr Zeit.Vom Plan zur Realität
Der Simulator hilft dir, eine Änderung zu planen. Ob sie wirklich funktioniert, zeigen erst die echten Zahlen: wie viele Trainings tatsächlich stattgefunden haben, wie viele Kunden abgesagt haben und wie viel Geld wirklich reingekommen ist.
Häufige Fragen
Verliere ich nach einer Preiserhöhung Kunden?
Manche Kunden gehen vielleicht. Teste im Simulator deshalb auch ein Szenario mit weniger Trainings. Oft zeigt sich, dass du auch mit weniger Trainings gleich viel oder mehr verdienst.
Soll ich auch bei bestehenden Kunden erhöhen?
Sag es ihnen rechtzeitig, am besten einen Monat vorher, und lass sie ihr laufendes Paket zum alten Preis zu Ende trainieren.
Warum rechnet der Simulator keine Kosten ein?
Jeder Trainer hat andere Kosten. Der Simulator zeigt die Einnahmen aus deinen Trainings – Kosten und Steuern ziehst du je nach deiner Situation ab.